27.02.2020 | Winzervereinigung Freyburg-Unstrut eG : Presseeinladung

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

das vergangene Wirtschaftsjahr (September 2018 – August 2019) hat der Winzervereinigung Freyburg-Unstrut ein weiteres Rekordergebnis beschert. Sowohl in Absatz als auch in Umsatz gab es zweistellige Zuwächse. Diese Bilanz kann der größte Weinerzeuger Mitteldeutschlands am Samstag auf seiner Generalversammlung ziehen. Die Nachfrage ist weiter gestiegen, allerdings sind die Reserven nach zwei eher kleineren Ernten in puncto Mengen weitestgehend aufgebraucht, so dass sich im laufendem Jahr die Absatzzahlen kaum halten lassen. Eine Ursache sind die veränderten klimatischen Bedingungen, auf die sich die Genossenschaft stärken einstellen muss. Mehr dazu erfahren Sie im Anschluss an die Generalversammlung in einem Pressegespräch, zudem ich Sie im Namen des Vorstands herzlich einlade. Anschließend besteht die Möglichkeit, in der Winzervereinigung Freyburg-Unstrut die jungen Weine des Jahrgangs 2019 zu verkosten.

 

Wann:    29. Februar 2020, 12:30 Uhr
Wo:        Schützenhaus Freyburg, Schützenstr. 9, 06632 Freyburg (Unstrut)

 

Zudem steht an diesem Tag eine Nachwahl für den Vorstand auf der Tagesordnung. Die wurde durch den Rückzug des bisherigen Vorsitzenden, Siegfried Boy, nötig, der sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung gestellt hat.

 

Mit freundlichen Grüßen
Theo M. Lies
Pressesprecher Winzervereinigung Freyburg-Unstrut

24.02.2020 | Winzervereinigung Freyburg-Unstrut eG : Presse-Einladung Ausstellung

 

Kleine Dinge mit Format

 

Jens Hofmann hat ein Blick für die kleinen Dinge des Lebens, die gern übersehen werden.Seine Fotografien stehen im  Mittelpunkt der neuen Ausstellung in der Winzervereinigung Freyburg-Unstrut.

Was: Ausstellungseröffnung 2 BLK – Backside Land und Kultur
Wann: 25. Februar 2020, 18:00 Uhr
Wo: Winzervereinigung Freyburg-Unstrut, Querfurter Straße 10,

06632 Freyburg (Unstrut)

11.02.2020 | Stadtmuseum Halle : Newsletter Februar
Schüsse auf den König

 

Am 22. Mai 1850 schießt ein ehemaliger preußischer Garde-Feuerwerker auf seinen König. Max Sefeloge leidet an "Größen- und Verfolgungswahn" und verletzt Friedrich Wilhelm IV. am Arm. Die Krankheit bewahrt den Attentäter vor der Todesstrafe, stattdessen kommt er in die noch junge Königliche Irren Heil- und Pflegeanstalt nach Nietleben bei Halle. Die Sonderausstellung Geschichten, die fehlen… widmet sich im historischen Teil dieser Heil- und Pflegeanstalt. Baupläne, Luftaufnahmen und auch Postkarten ergänzen das Einzelschicksal von Max Sefeloge.

 

Zuwachs für die Ausstellung

 

Die Sonderausstellung Geschichten, die fehlen… wächst weiter. Mit Katharina Kirch kommt hier eine junge Frau aus Merseburg Wort, die sich mit großer Freude an ihre Schulabschlussfahrt erinnert. Die heute 31jährige ist auf den Rollstuhl angewiesen und braucht auch spezielle medizinische Betreuung. Trotz dieser Behinderungen hat sie in der Walldorfschule Halle ihr Abitur abgelegt und sich mit ihren Klassenkameraden aufgemacht zu einer Reise nach Griechenland.

 

Was mich behindert!

 

„Es sind eher die Ratschläge und Bemerkungen anderer Menschen, was ich anders machen sollte, die mich behindert…“
schreibt Maria S., Autistin, in das Gästebuch der Ausstellung.

18.01.2020 | Stadtmuseum Halle : Newsletter Januar

 

Vom Schienenstrang zum Schnürsenkel

 

Mit deren Untergang der DDR verlieren auch viele Menschen mit Beeinträchtigung ihren Job, Der Gleisbauer Ingolf Brückner gehört zu ihnen.

 

Selbsthilfe made in DDR

 

Sie mussten sich "Betreuungsgruppe" nennen, als sich 1987 in Halle MS-Betroffene zusammenfanden, um sich einander zu helfen. Doch der Begriff "Selbsthilfe" war unter der Arbeiter- und Bauernmacht unerwünscht, weil „Selbsthilfe ja bedeuten könnte; dass der Staat versagt habe“, erinnert sich das Ehepaar Faßhauer an diese Zeit.

 

Folgenschwerer Perspektivwechsel

 

Benjamin Schmidt macht es seinen Lesern und Zuhörern nicht leicht. Statt nur einen kontrollierten Blick durch den literarischen Lattenzaun zuzulassen, packt er sein Publikum am Kragen und konfrontiert es frontal mit seinem Alltag. Dieser Alltag wird äußerlich bestimmt von einem Rollstuhl. Der macht aus den Menschen Benjamin Schmidt den „Krüppel“ Benjamin Schmidt, wie er sich selbstironisch beschreibt.

Was uns behindert…

 

Im Gästebuch werden die Ausstellungsbesucherinnen und -besucher aufgefordert, das niederzuschreiben, was sie persönlich behindert.
Ich finde, dass Behörden und Ämter ihre Schrift größer machen sollen. Und Ärzte.

20.12.2019 | Stadtmuseum Halle : Stadtmuseum Newsletter Dezember

 

Newsletter Stadtmuseum Halle
Dezember

 

1.    Und das nicht nur zur Winterszeit…

…nein, auch im Sommer, wenn es nicht schneit, sang der legendäre Straßenmusiker Reinhold Lohse Weihnachtslieder und begleitete sich dabei auf einer Zither. Die Stadt Halle setzte dem geistig beeinträchtigten Mann ein Denkmal. Der Bildhauer Wolfgang Dreysse gestaltete zwei Bronzefiguren, die seitdem einen kleinen Brunnen in der Leipziger Straße schmücken.In der Ausstellung „Geschichten, die fehlen…“ ist u. a. ein Gipsmodell von einer dieser Brunnenfiguren zu sehen.

 

2.    Preisgekrönte Wackelei

„Bitte sitzen Sie vorsichtig Probe!“ Mit dieser Warnung mussten fünf harmlos herumstehende Plastikstühle ausgestattet werden. Die haben es in sich, dass es nur so wackelt, schmerzt und vor allem verunsichert. Die Designstudentinnen Gina Hartig und Martha Sophie Kikowatz haben dafür beim diesjährigen Designerpreis der halleschen Kunsthochschule Burg Giebichenstein den Sonderpreis des Stadtmuseums Halle bekommen.

 

3.    "Schon immer ein Krüppel"

Der querschnittsgelähmte Benjamin Schmidt liest am 21. Januar 2020 aus seinem autobiografischen Roman.

 

4.    Was mich behindert!

Aus dem ungewöhnlichen Gästebuch einer ungewöhnlichen Ausstellung

01.12.2019 | Stadtmuseum Halle : Eröffnung

 

Ausstellung Stadtmuseum Halle

 

Geschichten, die fehlen

 

Von Menschen mit Beeinträchtigungen
Sonderausstellung vom 29.11.2019-10.05.2020

 

Von ihnen wird nur selten erzählt. Und noch seltener werden solche Erzählungen auch festgehalten. Es geht um Menschen, die mit ihren körperlichen oder geistigen oder seelischen Besonderheiten anders sind als die Mehrheit der Gesellschaft. Dass das Stadtmuseum Halle nun solche Geschichten, die fehlen auch erzählen will, ist ein Novum in Deutschland. Diese Sonderausstellung vereint dabei die historische Spurensuche mit dem aktuellen Erleben. Eine Herausforderung für Museumsmacher, denn sonst üppig sprudelnde stadtgeschichtliche Quellen geben bei diesem Thema Daten und Fakten auf den ersten Blick nur als Rinnsal preis.